Lieferando ist ein Marktplatz — er bringt Ihnen Bestellungen, nimmt 13–30 % Provision und besitzt die Kundenbeziehung. Fleksa ist das genaue Gegenteil: eine Direktbestell-Plattform, die Bestellungen auf Ihrer eigenen Website abwickelt, 0 % Provision berechnet und Ihre Kundendaten Ihnen lässt.
Zuletzt geprüft: 2026-05-15
Alles in einem, keine Provisionen
Typische Einschränkungen
Sie wollen Ihre Kundendaten, Ihre Marke und Ihre Margen besitzen. Sie sind bereit, etwas Aufwand in eigene Nachfrage zu stecken (Google Business Profile, Social, eigene Website), und wollen jede Bestellung zu 0 % Provision.
Sie sind neu in der Stadt, haben noch kein Publikum, und der Marktplatz-Traffic zahlt sich auch nach 13–30 % Provision aus. Für reine Kalt-Akquise als Top-of-Funnel funktionieren Marktplätze.
Lieferando für Kalt-Kunden, Fleksa für wiederkehrende. Die meisten Betreiber landen langfristig hier — Marktplatz als bezahlten Akquise-Kanal, wiederkehrende Kunden auf eigene Direktbestellung zu 0 % Provision migrieren.
Zwanzig Zeilen, ohne Schönfärberei. Wo Lieferando ehrlich besser ist, sagen wir es.
| Funktion | Fleksa | Lieferando | Sieger |
|---|---|---|---|
| Provision pro Bestellung | 0 % (Direktbestellung) | 13–30 % pro Bestellung | Fleksa |
| Kundendaten-Eigentum | Ihnen — voller CRM-Zugriff | Ihnen nicht — eingeschränkter Export | Fleksa |
| Markenseite für Bestellungen | Eigene Domain + Branding | Nur Lieferando.de-Eintrag | Fleksa |
| Direkte Online-Bestellung | Ja | Nur über Marktplatz | Fleksa |
| POS-Terminal-Software | Inklusive | Nicht angeboten | Fleksa |
| Küchen-Display-System (KDS) | Nativ, inklusive | Nicht angeboten | Fleksa |
| Restaurant-Website | Inklusive | Nicht angeboten | Fleksa |
| Reservierungen | Inklusive | Nicht angeboten | Fleksa |
| Treueprogramm | Inklusive | Nicht für Restaurant angeboten | Fleksa |
| Neukunden-Akquise (TOF) | GBP + SEO + Werbung (Sie steuern) | Marktplatz-Traffic (riesig) | Lieferando |
| Fahrer- / Liefernetz | Eigene oder Drittanbieter (Wolt Drive, Uber Direct) | Nativ Lieferando Scoober (manche Städte) | Lieferando |
| TSE-Konformität (Deutschland) | Ja | k.A. (Marktplatz) | Fleksa |
| Hardware-Politik | BYOD oder Sunmi | Bondrucker + Tablet bereitgestellt | Gleichstand |
| Einrichtungszeit (typisch) | 7–14 Tage | 1–2 Wochen (Listing-Setup) | Gleichstand |
| Vertrag | Monatlich, jederzeit kündbar | Variable Provision, kein Festvertrag | Fleksa |
| Am besten geeignet für | Restaurants, die Direkt-Nachfrage aufbauen | Restaurants mit Bedarf an Kalt-Traffic-Akquise | Variabel |
Echte Zahlen, aus den Preisseiten der Anbieter. Preise ändern sich — vor Unterschrift mit aktueller Lieferando-Seite abgleichen.
| Kostenposition | Fleksa | Lieferando |
|---|---|---|
| Software-/Plattform-Gebühr | €99/Monat Essentials, €199/Monat Bundle | Keine Festgebühr — reine Provision |
| Provision pro Bestellung | 0 % | 13 % (Basis) bis 30 %+ (mit Lieferando-Fahrer) |
| Featured-Placement / Werbung | Eigene bezahlte Anzeigen (Google, Meta) | Auktions-basiert, zusätzlich zur Provision |
| Zahlungsabwicklung | Eigener Anbieter | Lieferando, vom Auszahlbetrag abgezogen |
| Hardware | BYOD oder Sunmi ab ca. €300 | Bondrucker / Tablet bereitgestellt |
| 1-Jahres-Kosten — 50 Bestellungen/Tag @ 25 € Ø | ca. 2.400 €/Jahr Software, Sie behalten 456.250 € Umsatz | ca. 59.300 €–136.875 €/Jahr Provision auf gleichen Umsatz |
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Lieferando berechnet eine Provision pro Bestellung, die je nach Setup variiert. Die Basis-Provision „nur Bestellung" (Sie liefern selbst) wird mit rund 13 % angegeben. Liefert Lieferando selbst (Scoober), steigt die kombinierte Provision auf 30 %+ pro Bestellung. Premium-/Featured-Placement ist eine separate Auktion obendrauf. Keine Festgebühr — Lieferando verdient ausschließlich über Provision.
Hängt davon ab, welche Rolle das Tool spielen soll. Für provisionsfreie Direktbestellung auf eigener Website mit vollem POS und CRM: Fleksa ist der nächste Treffer und das Vergleichsobjekt auf dieser Seite. Für einen anderen Marktplatz (Provision, aber anderes Netz): Wolt und Uber Eats sind die zwei Hauptkonkurrenten in Deutschland. Reine Bestell-Schicht ohne Zusatz-Features: order-smart.de oder foodamigos.io. Die meisten Betreiber landen bei Fleksa für Direkt + ein Marktplatz für Kalt-Akquise.
Beide sind Marktplätze mit ähnlichen Provisionsmodellen in Deutschland. Lieferando hat höheres Gesamtsuchvolumen (1,83 Mio./Monat vs Wolt rund 350k/Monat) — mehr roher Traffic. Wolt hat laut Betreibern sauberes Partner-Onboarding und ein nutzbareres Restaurant-Dashboard, plus Wolt Drive als eigenständige Liefer-API für Direktbestellungen. Die Wahl ändert den Grundpunkt nicht: beide nehmen einen relevanten Anteil jeder Bestellung, und die Kundenbeziehung lebt auf ihrer Plattform. Direktbestellung via Fleksa ist eine strukturell andere Kategorie.
Sie können — und eine kleine Zahl bekannter Independent-Betreiber in DE hat das auch getan. Für die meisten Restaurants ist die schlauere Strategie aber, beides zu betreiben: Lieferando für Kalt-Akquise behalten (Provision fällt nur an, wenn tatsächlich bestellt wird), Fleksa nutzen, um jeden wiederkehrenden Kunden auf die eigene Direktbestell-Seite mit 0 % Provision zu führen. So begrenzen Sie Ihre Marktplatz-Ausgaben auf den Umsatzanteil, den Sie der Akquise zuteilen.
Ja — beide sind provisionsbasierte Marktplätze. Uber Eats ist in Deutschland gesamt kleiner als Lieferando, in Großstädten aber stärker. Provisionsstrukturen ähneln sich: 13–30 % pro Bestellung je nach Nutzung des Liefernetzes. Der Direktbestell-Wedge gilt für beide — Fleksa ersetzt keinen der Marktplätze für Kalt-Akquise, ist aber das richtige Werkzeug für Ihre direkten Stammkunden.
Fleksa ist pauschal €99/Monat Essentials oder €199/Monat Bundle, unabhängig vom Bestellvolumen. Keine Pro-Bestellung-Provision. Bei 50 Bestellungen/Tag zu 25 € Ø (456.250 €/Jahr Umsatz) würde Lieferando 59.300 €–136.875 €/Jahr Provision nehmen — je nachdem, ob sie liefern. Fleksa berechnet 2.400 €/Jahr Software. Die Rechnung kippt umso stärker, je mehr Umsatz Sie machen.
Nein — Fleksa ist Software, kein Liefernetz. Für Lieferung haben Sie entweder eigene Fahrer oder integrieren ein Drittnetz wie Wolt Drive oder Uber Direct (beide bieten Pay-per-Delivery-APIs, die mit Direktbestellungen funktionieren). Die meisten Independents haben bereits ein bis zwei Fahrer; Multi-Standort-Ketten fahren hybrid (eigene Fahrer + Drittanbieter als Überlauf).
Drei Gründe tauchen in jedem Reddit-Thread und in jedem Fachartikel auf: Provision steigt relativ zum gelieferten Wert, Featured-/Premium-Placement ist von kostenlos zur bezahlten Auktion gewechselt (Kosten zusätzlich zur Provision), und Betreiber wollen Kundenbeziehungen besitzen statt mieten. Lieferandos Reaktion war, mehr Händler-Tools zu liefern — das Grundprovisions-Modell hat sich aber nicht geändert.
Nein — aber Sie müssen die Arbeit reinstecken. Lieferando gibt Ihnen keine Kontakt-Daten, also kein direkter Export oder E-Mail. Was in der Praxis funktioniert: Direktbestell-URL auf jede Quittung und jeden Tüten-Beipack, einmaliger 10–15 %-Rabatt auf die erste Direktbestellung als Migrations-Anstoß, Loyalty-Programm, das Direktbestellung strukturell günstiger macht als den Marktplatz. Die meisten Betreiber sehen, dass 30–60 % der Stammkunden innerhalb von 6 Monaten zur Direktbestellung wechseln.
Ja. Fleksa wurde für den europäischen Markt gebaut — POS ist TSE-konform in Deutschland, DSGVO-first, EU-Datenhaltung, mit deutscher UI und deutschen Zahlungsmethoden (SEPA, Klarna, Sofort). Lieferando ist operativ europäisch; Fleksa ist strukturell europäisch — das zählt mehr, wenn Prüfungen und Datenhaltung-Fragen kommen.
Lieferando ist kein Software-Anbieter — er ist ein Marktplatz, und das verändert den Vergleich. Die ehrliche Antwort: Marktplätze sind nützlich für Top-of-Funnel-Akquise. Wenn Sie ein neues Restaurant ohne Publikum sind, liefert Lieferandos 1,83 Mio. Monats-Suchen Kunden, die Sie anders nicht erreichen. Die unehrliche Antwort wäre, die 13–30 % Provision als bloße Geschäftskosten darzustellen. Bei 50 Bestellungen täglich zu 25 € Durchschnitt zahlen Sie Lieferando irgendwo zwischen 59.000 € und 137.000 € pro Jahr für immer — und schlimmer: die Kunden gehören Ihnen nicht, also verbessert sich die Rechnung nie. Fleksa ist das genaue Gegenteil: feste 99–199 €/Monat, 100 % des Bestellwerts bei Ihnen, und die Kundenbeziehung gehört Ihnen. Die richtige Antwort für die meisten Betreiber ist nicht „Lieferando abschalten" — sondern „Fleksa parallel laufen lassen, jeden wiederkehrenden Kunden zur Direktbestellung führen, und den Marktplatz nur kalte Akquise auffüllen lassen". So decken Sie die Provision auf einen Bruchteil des Umsatzes — statt sie mit Ihnen wachsen zu lassen.